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Erbrecht – Kanzlei Kohl & Walter Aschaffenburg

Auch wenn die Beschäftigung mit der Endlichkeit des eigenen Lebens fast immer unangenehm ist, müssen Verfügungen über das Eigentum oder andere veräußerbare Rechte geregelt sein. Gleichsam benötigen die Erben, also die Begünstigten dieser Verfügungen, rechtliche Sicherheit. Hierzu dienen das Erbrecht und seine entsprechenden Rechtsnormen. In Aschaffenburg sind die Rechtsanwälte Kohl und Walter in verschiedenen Themengebieten für ihre Mandanten tätig, wobei Herr Christian Kohl das Erbrecht abdeckt. Konsultieren Sie ihn bei Ihren Anliegen und vereinbaren Sie Ihren Termin in unserer Kanzlei.

Im Erbrecht vertreten wir Sie unter anderem in folgenden Belangen:

Dadurch, dass das Erbrecht sich auf verschiedenste denkbare Szenarien zum Übergang des Vermögens bezieht, sind die Anwendungsgebiete entsprechend vielseitig. Das Spektrum unserer Tätigkeit schließt so zum Beispiel die Abwehr und Durchsetzung von erbrechtlichen Auskunfts-, Erb- und Pflichtteilsansprüchen sowie Ansprüchen aus Vermächtnissen ein. Zudem beraten wir Sie im Hinblick auf die Erstellung und Prüfung letztwilliger Verfügungen. Hierzu zählen neben den klassischen Einzeltestamenten und Erbverträgen auch die sogenannten gemeinschaftlichen Testamente, „Berliner Testamente“ und „Behindertentestamente“. Darüber hinaus berät und vertritt Sie RA Kohl in

  • Fragen der Erbenhaftung,
  • bei der Einleitung und Begleitung der Nachlassinsolvenz,
  • in Fragen der Wirksamkeit und der Reichweite von Erbverzichts-, Pflichtteilsverzichts- und Zuwendungsverzichtserklärungen sowie
  • bei der Erstellung von Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen.

Abgesehen vom Erbrecht vertreten Sie die Rechtsanwälte unserer Aschaffenburger Kanzlei ebenfalls im Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht und diversen anderen Bereichen. Untenstehend erfahren Sie mehr zu den anderen Schwerpunkten, die unsere Anwälte behandeln. Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch mit Ihnen.

FAQ – Erbrecht:

Wann greift die gesetzliche Erbfolge?

Immer wenn der Verstorbene zu Lebzeiten weder ein Testament erstellt noch eine ähnliche Regelung getroffen hat oder wenn die getroffenen Regelungen unwirksam sind, gilt nach §§ 1924ff BGB die gesetzliche Erbfolge. Die gesetzliche Erbfolge umfasst nur die Verwandten des Verstorbenen (Verwandtenerbrecht), die in verschiedene Ordnungen gruppiert werden. Auch Ehegatten und Lebenspartner zählen zu den gesetzlichen Erben.

  • 1. Ordnung: direkte Abkömmlinge des Verstorbenen (Kinder)
  • 2. Ordnung: Eltern des Verstorbenen sowie deren Abkömmlinge
  • 3. Ordnung: Großeltern des Verstorbenen und deren Abkömmlinge

Leben zum Zeitpunkt des Todesfalls noch Erben der ersten Ordnung, schließen sie alle anderen Erben der restlichen Ordnungen von der Erbfolge aus.

Was ist ein Testament und welche Arten von Testamenten gibt es?

Das Testament ist der sogenannte letzte Wille einer Person in schriftlicher Form. Der Erblasser legt fest, wer seine Erben sein sollen. Darüber hinaus kann der Erblasser im Testament Entscheidungen über einzelne Vermögensgegenstände (Vermächtnis) treffen und bestimmen, wer von der Erbfolge ausgeschlossen, also enterbt, werden soll.
Ein privatschriftliches Testament kann ohne Notar erstellt werden, muss aber komplett eigenhändig angefertigt werden. Ein öffentliches Testament hingegen muss immer vor einem Notar errichtet werden. Dazu kann der Erblasser entweder vor dem Notar mündlich oder schriftlich seinen letzten Willen erklären oder alternativ dem Notar einen Schriftsatz übergeben und erklären, dass es sich dabei um seinen letzten Willen handelt. Des Weiteren gibt es noch spezielle Sonderformen wie zum Beispiel das Berliner Testament, auch Ehegattentestament genannt.

Was muss bei der rechtssicheren Testamentserstellung beachtet werden?

Privatschriftliche Testamente müssen vollständig handschriftlich verfasst werden. Die Unterschrift des Erblassers unter ein am Computer erstelltes Testament reicht nicht aus. Ein Notar kann das Testament jedoch digital erstellen und anschließend mit seiner Unterschrift bestätigen, dass es sich dabei um den letzten Willen des Erblassers handelt. Zusätzlich muss das Testament vom Erblasser eigenhändig unterschrieben werden.
Diese Fragen geben einen ersten Eindruck zu den typischen Rechtsfragen aus dem Erbrecht, eine individuelle Rechtsberatung kann dadurch aber keinesfalls ersetzt werden. Lassen Sie sich von den Rechtsanwälten Kohl und Walter in Aschaffenburg zu erbrechtlichen Fragen beraten und vereinbaren Sie einen Termin.