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Familienrecht – Kanzlei Kohl & Walter Aschaffenburg

Das Familienrecht ist Teil des Zivilrechts und regelt nicht nur die Rechtsverhältnisse durch Ehe, Lebenspartnerschaft, Familie oder Verwandtschaft verbundener Personen, sondern ebenfalls gesetzliche Vertretungsfunktionen in Gestalt von Vormundschaft, Pflegschaft oder rechtlicher Betreuung. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Kohl & Walter behandeln neben anderen Bereichen auch das Familienrecht. In der Kanzlei in Aschaffenburg ist Herr RA Christof Walter als Fachanwalt hierauf spezialisiert.

Unsere Tätigkeit im Bereich Familienrecht umfasst Folgendes:

Wie Familien und ihre Konstellationen selbst, sind auch die entsprechenden Themenbereiche im Familienrecht vielfältig, weswegen Rechtsanwälte ein sehr weitläufiges Spektrum abdecken müssen. RA Walter berät und vertritt seine Mandanten so unter anderem in

  • Ehesachen (Scheidung, Aufhebung, Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens der Ehe),
  • der Abwehr, Abänderung und Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen und
  • bei der Klärung des Umfangs und Durchsetzung des Umgangsrechts.

Darüber hinaus behandelt er die Übertragung des Sorgerechts bzw. einzelner Teile des Sorgerechts – z. B. Aufenthaltsbestimmung oder Gesundheitsfürsorge – und berät zur Erstellung und zum Entwurf von Eheverträgen. Auch die Prüfung der Möglichkeit der Anfechtung eines Ehevertrages ist Teil seiner Arbeit, ebenso wie das Gebiet der Vaterschaftsanerkennung, -feststellung und -anfechtung sowie die Bereiche Adoption, Namensrecht und Gewaltschutzverfahren. Darüber hinaus prüft und begleitet unsere Kanzlei Versorgungsausgleichverfahren, also die Teilung der Versorgungs- und Rentenanwartschaften.
Vereinbaren Sie einen Termin in der Kanzlei Kohl & Walter, wenn Sie eine Beratung zum Familienrecht wünschen! Darüber hinaus stehen Ihnen unsere Anwälte in Aschaffenburg unter anderem auch im Arbeitsrecht oder Sozialrecht zur Seite. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Schwer- und einzelnen Unterpunkten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

FAQ – Familienrecht

Die nachfolgend aufgeführten Fragen vermitteln einen ersten Eindruck zu häufig gestellten Rechtsfragen aus dem Familienrecht. Die individuelle Beratung durch einen Rechtsanwalt kann dadurch aber keinesfalls ersetzt werden.

Unter welchen Voraussetzungen kann eine Ehe geschieden werden?

Hauptvoraussetzung für die Ehescheidung ist das Scheitern der Ehe, sodass die Wiederherstellung der Lebensgemeinschaft definitiv ausgeschlossen werden kann. Anhaltspunkt dafür ist das sogenannte Trennungsjahr. Die Ehegatten müssen in der Regel 12 Monate dauerhaft getrennt leben. Eine räumliche Trennung ist dabei nicht zwingend erforderlich, die Trennung kann auch innerhalb einer Wohnung vollzogen werden. Wichtig ist, dass die Ehegatten gegenseitig nicht mehr füreinander sorgen (z. B. Putzen, Kochen oder Einkaufen) und die Bankkonten getrennt werden. Wenn die Mindestzeit von einem Jahr vorüber ist und beide Ehegatten die Scheidung wollen, wird ein Scheitern der Ehe vermutet.

Wer ist verpflichtet, Kindesunterhalt zu zahlen, wenn die Eltern sich trennen?

Nach § 1601 BGB sind Verwandte gerader Linie dazu verpflichtet, einander Unterhalt zu zahlen. Bei minderjährigen Kindern erfüllt derjenige Elternteil, bei dem das Kind wohnt, seine Unterhaltspflicht grundsätzlich durch Versorgung und Erziehung des Kindes. Der andere Elternteil, bei dem sich das Kind nicht ständig aufhält, muss Unterhalt in Form einer Geldleistung zahlen. Die Höhe des Unterhalts hängt dabei vom Alter des Kindes und dem Einkommen des Unterhaltsverpflichteten unter Berücksichtigung seiner monatlichen Belastungen ab. Grundlage für die Ermittlung der Unterhaltshöhe ist die Düsseldorfer Tabelle.

Wann besteht nachehelich ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt?

Nach der Scheidung gilt der Grundsatz der Eigenverantwortung. Demnach ist jeder Ehegatte dazu verpflichtet, selbst für seinen Lebensunterhalt aufzukommen. Wenn er dazu allerdings nicht oder nur unvollständig in der Lage ist, besteht gegenüber dem anderen Ehegatten ein Unterhaltsanspruch. Beispielhafte Unterhaltstatbestände sind: Unterhalt wegen Krankheit, Betreuungsunterhalt, Ausbildungsunterhalt oder Erwerbslosenunterhalt. Ob für den Ehegatten einer der Unterhaltstatbestände vorliegt oder ob er in der Lage ist, seinen Lebensbedarf eigenständig zu finanzieren, ist vom Gericht anhand des Einzelfalls zu prüfen.