Telefonnummer:
06021/929110
Text Size

Verkehrsrecht – Kanzlei Kohl & Walter Aschaffenburg

Als ein Teil des Verkehrswesens behandelt das Verkehrsrecht unterschiedlichste Rechtsnormen, die in Verbindung mit dem Verkehr stehen. Es setzt sich aus einer Vielzahl von Vorschriften aus den Bereichen öffentliches Recht und Privatrecht zusammen. Zentrale Punkte sind das Verkehrshaftungsrecht, zum Beispiel im Hinblick auf Unfälle, das Verkehrszivilrecht sowie das Verkehrsvertragsrecht, das sich mit dem An- und Verkauf von Fahrzeugen oder auch Reparaturen an denselben befasst. Weiterhin von großer Bedeutung sind das Verkehrsstrafrecht und das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht. Hier stehen zum Beispiel Bußgelder und Verwarnungen im Mittelpunkt. Ebenfalls gängige Themen im Bereich Verkehrsrecht sind das Fahrerlaubnisrecht und das Zulassungsrecht. Als Spezialist unserer Rechtsanwälte berät Sie Herr Christof Walter in all diesen Fragen. In unserer Kanzlei im Zentrum von Aschaffenburg sind Sie für ein persönliches Gespräch willkommen – bitte vereinbaren Sie einen Termin!

Unser Tätigkeitsspektrum im Verkehrsrecht kurz zusammengefasst:

Der Bereich Verkehrsrecht wird von unserer Aschaffenburger Kanzlei sehr vielschichtig abgedeckt. Wir bieten Ihnen:

  • Hilfe bei der Unfallschadenregulierung, d. h. Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen wegen Personenschäden und Sachschäden gegen den Unfallverursacher,
  • die Vertretung im Bußgeldverfahren und Abwehr von Fahrverboten und Punkteeinträgen,
  • eine Vertretung im Strafverfahren (z. B. bei Alkoholdelikten, Straßenverkehrsgefährdung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Unfallflucht und Nötigung) und
  • die Vertretung bei Problemen rund um den Autokauf.

Konsultieren Sie uns zu Ihren Anliegen im Bereich Verkehrsrecht und wir setzen alles daran, schnell greifbare Resultate für Sie zu erzielen. Darüber hinaus stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte in Aschaffenburg auf vielen weiteren Fachgebieten zur Verfügung. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Schwerpunkten und Tätigkeitsgebieten der Anwälte Christian Kohl und Christof Walter.

FAQ – Verkehrsrecht

Welche Besonderheiten gelten für Fahranfänger in der Probezeit?

Mit dem Erhalt der Fahrerlaubnis beginnt die zweijährige Probezeit, in der sich die Fahranfänger an strengere Regelungen in Bezug auf Verkehrsverstöße halten müssen. Dabei wird zwischen A- und B-Verstößen differenziert. Erstere sind schwerwiegende Verstöße, zum Beispiel Fahrerflucht oder das Überfahren einer roten Ampel. Verkehrsverstöße der B-Kategorie umfassen unter anderem das Telefonieren am Steuer oder technische Mängel am Fahrzeug und gelten als weniger schwerwiegend. Für beide Arten gilt ein dreistufiges Sanktionssystem: Dieses zieht je nach Schwere des Verstoßes führerscheinrechtliche Konsequenzen mit sich. Wenn innerhalb der Probezeit ein A-Verstoß oder zwei B-Verstöße begangen werden, verlängert sich die Probezeit auf insgesamt vier Jahre und der Fahranfänger wird zur Teilnahme an einem Aufbauseminar verpflichtet. Ein Fahrer, der im Anschluss an das Aufbauseminar innerhalb der verlängerten Probezeit erneut gegen die Verkehrsregeln verstößt, wird schriftlich verwarnt und erhält einen Empfehlungshinweis zur freiwilligen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung innerhalb der nächsten zwei Monate. Sollten nach dem Ablauf dieser zwei Monate erneut ein A-Verstoß oder zwei B-Verstöße begangen werden, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Darüber hinaus gilt für Fahranfänger unter 21 Jahren – unabhängig von der Probezeit – ein absolutes Alkoholverbot und eine Promillegrenze von 0,0.

Wie unterscheiden sich Verwarnungen, Buß- und Strafgelder?

Je nach Art des Verstoßes erhält der Verursacher eine Verwarnung, einen Bußgeldbescheid oder einen Strafbefehl bei schwerwiegenden Gesetzesverstößen. Bei leichten Verstößen, beispielsweise dem Verletzen der Gurtpflicht, erfolgt eine Verwarnung. Neben der mündlichen Verwarnung ist je nach Verstoß ein Verwarngeld in Höhe von 5 bis 35 Euro zu zahlen. Verwarnungen haben darüber hinaus keine weiteren Konsequenzen in Form von Einträgen im zentralen Verkehrsregister zur Folge. Für Fälle, die über eine Verwarnung hinausgehen und Ordnungswidrigkeiten darstellen, wird ein Bußgeldbescheid verhängt. Zu den Ordnungswidrigkeiten, die oft eine geringfügige Rechtsverletzung darstellen, zählen unter anderem Park- und Geschwindigkeitsverstöße. Ziel des Bußgeldverfahrens ist nicht die Verfolgung kriminellen Unrechts, sondern vielmehr die Pflichtenmahnung. Bei noch schwerwiegenderen Gesetzesverstößen wie Fahrerflucht oder Fahren unter Alkoholeinfluss ergeht ein Strafbefehl. In solchen Fällen wird an der Fahreignung gezweifelt und eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet. Neben einer Geldstrafe kann außerdem eine Freiheitsstrafe verhängt werden.

Jeder Sachverhalt erfordert aufgrund der Komplexität des Verkehrsrechts eine individuelle und fachspezifische Beratung. Konsultieren Sie die erfahrenen Rechtsanwälte aus Aschaffenburg und vereinbaren Sie einen Termin zur individuellen Beratung.