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Versicherungsrecht: RA Kohl in Aschaffenburg

Die Kanzlei Kohl & Walter berät und vertritt Mandanten in verschiedenen Rechtsgebieten. Eins der spezialisierten Fachgebiete der Rechtsanwälte aus Aschaffenburg ist das Versicherungsrecht. RA Christian Kohl ist Ihr Ansprechpartner für alle Fragen im Zusammenhang mit Versicherungen und Leistungsansprüchen gegenüber diesen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin für die Beratung von Herrn Rechtsanwalt Kohl.

Versicherungsrecht: ein Überblick über unser Spektrum

Das Versicherungsrecht, ein unselbstständiger Teil des Handels- und bürgerlichen Rechts, umfasst viele Unterbereiche, die die Beziehungen zwischen Privatpersonen bzw. Betrieben und Versicherungsunternehmen vorschreiben. Der Bereich des privatrechtlichen Versicherungsrechts ist zum großen Teil im Versicherungsvertragsgesetz geregelt, gewisse Versicherungsverträge (z. B. die Lebensversicherung) sind auch Bestandteil des bürgerlichen Rechts.

Herr Rechtsanwalt Christian Kohl unterstützt Sie bei der Durchsetzung und Abwehr von Leistungsansprüchen in den folgenden Bereichen:

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Krankenversicherung (z. B. Leistungen für Heilbehandlung; Hilfsmittel)
  • Unfallversicherung (z. B. Invaliditätsleistung, Unfallrente, Übergangsleistung, Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Todesfallleistung)
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Berufshaftpflichtversicherung
  • Arzthaftpflichtversicherung
  • Wohngebäudeversicherung

Die Fachbereiche der Anwälte unserer Kanzlei in Aschaffenburg umfassen neben dem Versicherungsrecht auch viele andere Bereiche. Herr Rechtsanwalt Kohl ist zusätzlich auf das Arbeitsrecht, das Sozialrecht und das Verkehrsrecht spezialisiert. Herr Rechtsanwalt Walter vertritt Sie in den Bereichen Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Zivilrecht. Weitere Informationen zu den einzelnen Schwerpunkten finden Sie über die untenstehenden Menüpunkte. Für eine Konsultation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin mit uns. Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch.

FAQ – Versicherungsrecht:

Welche Rechte und Pflichten hat der Versicherungsnehmer?

Jeder Versicherungsnehmer hat bestimmte Rechte und Pflichten, die sogenannten Obliegenheiten, zu erfüllen. Dazu zählen die Wahrheits- und Meldepflicht, die Anzeigepflicht sowie die Schadenminderungs- und Aufklärungspflicht. Verletzt der Versicherte diese allgemeinen Pflichten, riskiert er im Schadensfall den Versicherungsschutz. In diesen Fällen kann die Versicherung die Leistungen kürzen oder sogar verweigern. Bereits im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung sind im Rahmen der Wahrheits- und Meldepflicht einige Punkte zu beachten. Alle im Versicherungsantrag gestellten Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Darüber hinaus sind vorübergehende Gefahrenerhöhungen, die das Risiko eines Schadensfalls erhöhen, dem Versicherer zu melden. Kommt es zum Schadensfall, ist der Schaden gemäß Anzeigepflicht unverzüglich beim Versicherer anzuzeigen. Außerdem ist der Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, den Schaden zu begrenzen und den Weisungen der Versicherung zu folgen sowie bei der Aufklärung des Schadens zu helfen, zum Beispiel durch eine Auflistung aller gestohlenen Sachen.

Was ist grobe Fahrlässigkeit und welche Folgen hat sie?

Zum 1. Januar 2008 wurde das bis dahin geltende „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ im Zuge der Versicherungsreform abgeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Schäden, die durch grob fahrlässiges Verhalten des Versicherten verursacht wurden, von Beginn an vertraglich ausgeschlossen. Heute gilt: Auch bei grober Fahrlässigkeit müssen Versicherungsnehmer nur den Anteil des Schadens tragen, den sie selbst verschuldet haben. Grob fahrlässig handelt die versicherte Person, wenn sie die erforderlichen Sorgfaltspflichten, die in so einer Situation zu erwarten wären, in schwerem Maße verletzt oder außer Acht lässt. Grob fahrlässig ist es unter anderem im alkoholisierten Zustand ein Kraftfahrzeug zu führen oder die Haustür beim Verlassen des Gebäudes nur zuzuziehen und nicht abzuschließen.

Steht dem Versicherungsnehmer ein Widerrufsrecht zu?

Das Versicherungsrecht gewährt dem Versicherungsnehmer eine 14-tägige Widerrufsfrist. In diesem Zeitraum ist der Versicherungsvertrag schwebend unwirksam. Das bedeutet, der Vertrag kann sich innerhalb der Frist sowohl zu einem wirksamen als auch zu einem unwirksamen Vertrag entwickeln. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf den Versicherungsschutz, er besteht trotzdem im vollen Umfang. Sobald der Versicherungsnehmer den Versicherungsschein und alle weiteren erforderlichen Informationen über den Versicherungsvertrag erhalten hat, beginnt die Frist. In jedem Fall sollten Sie sich für eine professionelle Konsultation an einen Rechtsanwalt für Versicherungsrecht wenden. Die erfahrenen Rechtsanwälte in Aschaffenburg stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir freuen uns auf das persönliche Gespräch.